Kreditkarte mit Priority Pass – Alle Karten im Vergleich [2026]

Transparenzhinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Sie über einen dieser Links eine Kreditkarte beantragen, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung – alle Karten werden nach objektiven Kriterien analysiert. So bewerten wir →

Wer regelmäßig fliegt, kennt das Szenario: Überfüllte Gate-Bereiche, teure Flughafengastronomie und kaum ein ruhiger Platz zum Arbeiten oder Entspannen. Eine Kreditkarte mit Priority Pass löst genau dieses Problem – sie verschafft Zugang zu über 1.800 Flughafenlounges weltweit, und zwar unabhängig von Airline, Reiseklasse oder Vielfliegerstatus.

Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditkarten sind erheblich: Während manche Karten unbegrenzten Lounge-Zugang inklusive Begleitperson bieten, beschränken andere den Nutzen auf wenige Besuche pro Jahr – oder arbeiten gar nicht mit Priority Pass, sondern mit alternativen Netzwerken. Welche Kreditkarte mit Priority Pass sich tatsächlich lohnt, hängt vom individuellen Reiseverhalten ab.

In diesem Vergleich analysieren wir sämtliche in Deutschland verfügbaren Kreditkarten mit Lounge-Zugang aus finanzieller Perspektive: Was kosten sie wirklich, ab wann rechnen sie sich, und welche Karte passt zu welchem Reiseprofil?

Inhaltsverzeichnis

Alle Kreditkarten mit Priority Pass auf einen Blick

Die folgende Tabelle zeigt alle in Deutschland erhältlichen Kreditkarten, die einen Priority Pass oder vergleichbaren Lounge-Zugang beinhalten. Die Daten basieren auf den offiziellen Konditionen der Kartenanbieter (Stand: Februar 2026).

Kreditkarte Jahresgebühr Pass-Variante Kostenlose Besuche Gäste Lounge-Netzwerk Besonderheit
American Express Platinum Card 720 € Prestige Bis zu 50/Jahr 1 Gast kostenlos (je Karte) Priority Pass + Centurion + Lufthansa + Plaza Premium + Delta Sky Club + Escape Umfangreichstes Lounge-Paket in Deutschland
Amex Business Platinum Card 850 € Prestige Bis zu 50/Jahr 1 Gast kostenlos (je Karte) Priority Pass + Centurion + Lufthansa + Plaza Premium + Delta Sky Club + Escape Für Selbstständige und Unternehmer
Amex BMW Premium Card Carbon 500 € Prestige Bis zu 50/Jahr (kombiniert) Kein kostenloser Gast (30 €/Gast) Priority Pass + Centurion + Lufthansa + Plaza Premium + Delta Sky Club + Escape 2× MR-Punkte bei BMW & Tankstellen
Deutsche Bank MasterCard Platin 200 € Prestige Unbegrenzt Kein kostenloser Gast (ca. 20 €/Gast) Nur Priority Pass Günstigster Weg zum Priority Pass Prestige
HypoVereinsbank Visa Infinite 600 € (300 € ab 20.000 € Umsatz) Prestige Unbegrenzt Kein kostenloser Gast (26 €/Gast) Nur Priority Pass Halbierte Gebühr bei hohem Umsatz
VR-Bank ExclusiveCard Plus 279 € Prestige Unbegrenzt Kein kostenloser Gast (ca. 28 €/Gast) Priority Pass inkl. Restaurants Keine Auslandseinsatzgebühr
Diners Club Classic 70 € Diners Club (kein PP) 4/Jahr Kein kostenloser Gast (29 €/Gast) Diners Club Lounges Niedrigste Jahresgebühr
Diners Club Vintage 140 € Diners Club (kein PP) 8/Jahr Kein kostenloser Gast (29 €/Gast) Diners Club Lounges Doppelte Besuche vs. Classic
N26 Metal 202,80 € Diners Club (kein PP) 1/Jahr Kein kostenloser Gast (29 €/Gast) Diners Club Lounges Kein echter Priority Pass
Revolut Ultra 720 € DragonPass (kein PP) Unbegrenzt Kein kostenloser Gast (ca. 37 €/Gast) DragonPass-Lounges Kleineres Netzwerk als Priority Pass
Wichtig: Die Jahresgebühr allein sagt wenig über den tatsächlichen Wert einer Kreditkarte aus. Nahezu alle diese Karten bieten über den Lounge-Zugang hinaus weitere Leistungen – Versicherungspakete, Bonusprogramme, Reiseguthaben oder Concierge-Services –, die in eine ehrliche Kosten-Nutzen-Rechnung einfließen sollten.

Was ist ein Priority Pass – und wie funktioniert er?

Priority Pass ist das weltweit größte unabhängige Lounge-Zugangsprogramm. Es wird von der britischen Collinson Group betrieben und ist weder an eine bestimmte Fluggesellschaft noch an ein Vielfliegerprogramm gebunden. Das Netzwerk umfasst nach eigenen Angaben mehr als 1.800 Lounges und Flughafenerlebnisse in über 600 Städten und 146 Ländern.

Der entscheidende Vorteil: Der Zugang funktioniert unabhängig davon, mit welcher Airline und in welcher Reiseklasse Sie fliegen. Ob Economy-Ticket bei Ryanair oder Business Class bei Lufthansa – der Priority Pass öffnet dieselben Türen. Für den Zutritt benötigen Sie lediglich Ihre Priority-Pass-Mitgliedskarte (physisch oder digital in der App) sowie eine gültige Bordkarte für denselben Tag.

Die drei Priority-Pass-Mitgliedschaften

Wer den Priority Pass direkt über die offizielle Website erwirbt, kann zwischen drei Stufen wählen:

Standard (89 € pro Jahr): Kein einziger Lounge-Besuch ist kostenlos enthalten. Jeder Zutritt kostet 30 € – sowohl für den Inhaber als auch für eventuelle Gäste. Diese Variante eignet sich rechnerisch nur dann, wenn man sehr selten fliegt und den Priority Pass als eine Art Versicherung für den gelegentlichen Lounge-Besuch betrachtet.

Standard Plus (289 € pro Jahr): Zehn kostenlose Besuche sind im Preis enthalten, jeder weitere Besuch kostet 30 €. Gäste zahlen ebenfalls 30 € pro Zutritt. Wer also genau zehn Mal im Jahr allein eine Lounge besucht, zahlt effektiv 28,90 € pro Besuch – vergleichbar mit einem einzelnen Tageseintritt.

Prestige (459 € pro Jahr): Unbegrenzt viele Lounge-Besuche sind kostenfrei. Nur für mitgebrachte Gäste fallen 30 € pro Besuch an. Dies ist die einzige Variante, bei der sich der Priority Pass ab dem 16. Besuch günstiger darstellt als Standard Plus – und ab dem 6. Besuch günstiger als der Einzelkauf.

Priority Pass über Kreditkarte – der entscheidende Unterschied

Wenn Sie Ihren Priority Pass über eine Kreditkarte erhalten, gelten häufig abweichende Konditionen, die deutlich attraktiver sein können als die Standardtarife. Die wichtigsten Unterschiede:

Kostenloser Gast: Bei der American Express Platinum Card darf pro Priority-Pass-Inhaber ein Gast kostenlos mitgenommen werden – ein Vorteil, den der reguläre Priority Pass Prestige nicht bietet. Dort kosten Gäste immer 30 € pro Besuch.

Erweiterte Lounge-Netzwerke: Bestimmte Kreditkarten – insbesondere die American-Express-Premiumkarten – gewähren über den Priority Pass hinaus Zugang zu weiteren Lounge-Netzwerken: Centurion Lounges, Lufthansa Lounges, Plaza Premium Lounges, Delta Sky Club und Escape Lounges. In der Summe stehen Inhabern der Amex Platinum damit deutlich mehr als die 1.800 Priority-Pass-Lounges zur Verfügung.

Restaurant-Guthaben: Ein oft übersehener Vorteil: Der Priority Pass berechtigt an einigen Flughäfen nicht nur zum Lounge-Zutritt, sondern auch zu einem Restaurantguthaben (meist ca. 25–28 €). In Deutschland ist dies etwa am Flughafen Berlin (Mövenpick Café), Düsseldorf (White Monkey Pizza Lab & Bar) und Hamburg (Marché Restaurant) möglich. Allerdings sind diese Restaurants bei American-Express-Karten in der Regel ausgeschlossen – Karten anderer Anbieter (Deutsche Bank, VR-Banken) gewähren hingegen auch den Restaurantzugang.

Tipp: Wer an einem Flughafen ohne Lounge strandet (oder die vorhandene Lounge überfüllt ist), kann mit dem Priority-Pass-Restaurantguthaben trotzdem profitieren – allerdings nur, wenn die eigene Karte den Restaurantzugang nicht ausschließt. Prüfen Sie das vor der Reise in der Priority-Pass-App.

Welche Lounges sind mit dem Priority Pass zugänglich?

In Deutschland verteilen sich knapp 20 Priority-Pass-Lounges auf elf Flughäfen. An den großen Drehkreuzen Frankfurt und München gibt es jeweils mehrere Optionen, während kleinere Airports wie Nürnberg oder Hannover ebenfalls mindestens eine Lounge im Netzwerk haben. In Österreich stehen sechs Lounges an fünf Flughäfen zur Verfügung (darunter die beliebte Vienna Lounge in Wien), in der Schweiz sogar elf Lounges an vier Flughäfen – mit besonders guter Abdeckung in Zürich und Genf.

International ist die Abdeckung stark: Priority Pass gibt an, dass an über 85 Prozent der 100 größten Flughäfen weltweit mindestens eine Partnerlounge vorhanden ist. Besonders gut ausgestattet sind Flughäfen in den USA, Großbritannien, dem Nahen Osten und Südostasien.

Kreditkarten mit Priority Pass im Detail

American Express Platinum Card

Jahresgebühr 720 €
Priority-Pass-Variante Prestige (Haupt- und Zusatzkarte)
Kostenlose Besuche Bis zu 50 pro Kalenderjahr
Gäste 1 Gast kostenlos pro Karteninhaber
Zusätzliche Lounges Centurion, Lufthansa, Plaza Premium, Delta Sky Club, Escape
Bonusprogramm Membership Rewards (1 Punkt pro € Umsatz)
Versicherungen Reiserücktritt, Auslandsreisekranken, Mietwagen, Gepäck
Besonderheit 200 € Reiseguthaben, 150 € Restaurant-Guthaben, diverse weitere Guthaben

Die American Express Platinum Card ist die mit Abstand umfangreichste Kreditkarte für Lounge-Zugang in Deutschland. Kein anderes Kartenprodukt öffnet die Türen zu so vielen verschiedenen Lounge-Netzwerken. Neben dem Priority Pass Prestige erhalten Karteninhaber Zutritt zu den von American Express selbst betriebenen Centurion Lounges (16 Standorte weltweit, bekannt für hochwertiges Catering und Cocktailbars), zu ausgewählten Lufthansa Lounges, Plaza Premium Lounges, Delta Sky Club Lounges und Escape Lounges.

Ein zentraler Vorteil, den kein Wettbewerber in dieser Form bietet: Sowohl der Hauptkarten- als auch der Zusatzkarteninhaber erhalten je einen eigenen Priority Pass – und jeder darf zusätzlich einen Gast kostenlos mitnehmen. In der Praxis bedeutet das: Ein Paar oder eine Familie mit bis zu vier Personen kann gemeinsam eine Lounge besuchen, ohne Zusatzkosten. Beim regulären Priority Pass Prestige wäre allein die Mitnahme von drei Gästen mit 90 € pro Lounge-Besuch zu Buche geschlagen.

Aus finanzieller Perspektive relativiert sich die Jahresgebühr von 720 € erheblich durch die enthaltenen Guthaben (Reise, Restaurant, Streaming, SIXT und weitere), die bei voller Ausschöpfung die effektiven Kosten auf deutlich unter 200 € pro Jahr drücken können. Hinzu kommen die Membership Rewards Punkte, die sich in Meilen bei zahlreichen Vielfliegerprogrammen umwandeln lassen.

Nachteil: Die Auslandseinsatzgebühr von 2 % bei Zahlungen in Fremdwährungen macht die Amex Platinum als alleinige Reise-Zahlungskarte wenig attraktiv. Für Zahlungen außerhalb des Euro-Raums empfiehlt sich eine Kombination mit einer gebührenfreien Zweitkarte. Zudem sind die Priority-Pass-Restaurants bei American Express ausgenommen.

Geeignet für: Vielflieger, Familien, Geschäftsreisende, Meilensammler – alle, die das Gesamtpaket aus Lounges, Versicherungen, Guthaben und Bonusprogramm nutzen möchten.

American Express Business Platinum Card

Jahresgebühr 850 €
Priority-Pass-Variante Prestige (Haupt- und Zusatzkarte)
Gäste 1 Gast kostenlos pro Karteninhaber
Zusätzliche Lounges Identisch mit der privaten Platinum
Bonusprogramm Membership Rewards (1,5 Punkte pro € bei Geschäftsreisen)

Die Business Platinum Card bietet im Kern denselben Lounge-Zugang wie die private Variante. Für Selbstständige und Unternehmer ergeben sich steuerliche Vorteile, da die Jahresgebühr als Betriebsausgabe absetzbar ist. Der höhere Punktemultiplikator bei Geschäftsreisen (1,5 statt 1 Punkt pro Euro) macht sie für Unternehmen mit hohem Reisekostenvolumen besonders attraktiv.

Geeignet für: Selbstständige, Freiberufler und Geschäftsführer, die Kartengebühren steuerlich absetzen und von höheren Sammelraten bei Geschäftsreisen profitieren möchten.

American Express BMW Premium Card Carbon

Jahresgebühr 500 €
Priority-Pass-Variante Prestige (Haupt- und Zusatzkarte)
Kostenlose Besuche Bis zu 50 pro Jahr (Haupt- und Zusatzkarte kombiniert)
Gäste Kein kostenloser Gast (30 € pro Gast)
Zusätzliche Lounges Centurion, Lufthansa, Plaza Premium, Delta Sky Club, Escape
Bonusprogramm Membership Rewards (2 Punkte pro € bei BMW und Tankstellen)

Die BMW Premium Card Carbon positioniert sich als günstigere Alternative zur Amex Platinum – bei nahezu identischem Lounge-Zugang. Für 220 € weniger Jahresgebühr erhalten Karteninhaber zwei Priority-Pass-Prestige-Mitgliedschaften und Zugang zu denselben erweiterten Lounge-Netzwerken. Der entscheidende Unterschied: Gäste können nicht kostenlos mitgenommen werden. Wer also regelmäßig zu zweit reist, spart mit der BMW Premium Card nur auf dem Papier.

Dafür punktet die Karte mit doppelten Membership Rewards Punkten bei BMW-Händlern, SIXT und ausgewählten Tankstellen – ein relevanter Vorteil für BMW-Fahrer und Vielfahrer.

Geeignet für: Alleinreisende, die den vollen Lounge-Zugang der Amex-Welt nutzen möchten, aber auf kostenlose Gastmitnahme verzichten können.

Deutsche Bank MasterCard Platin

Jahresgebühr 200 €
Priority-Pass-Variante Prestige
Kostenlose Besuche Unbegrenzt
Gäste Kein kostenloser Gast (ca. 20 € pro Gast)
Zusätzliche Lounges Nur Priority Pass
Bonusprogramm Keines
Besonderheit Nicht online beantragbar – nur nach Filialtermin

Mit einer Jahresgebühr von 200 € ist die Deutsche Bank MasterCard Platin der mit Abstand günstigste Weg, den Priority Pass Prestige zu erhalten. Zum Vergleich: Die reguläre Prestige-Mitgliedschaft direkt bei Priority Pass kostet 459 € pro Jahr – die Deutsche-Bank-Karte bietet damit einen impliziten Rabatt von über 56 Prozent. Eine Zusatzkarte mit eigenem Priority Pass Prestige ist für 120 € erhältlich, sodass zwei Personen für insgesamt 320 € pro Jahr unbegrenzten Lounge-Zugang erhalten.

Die niedrigen Kosten haben allerdings ihren Preis in Form eingeschränkter Zusatzleistungen. Es gibt kein Bonusprogramm – weder Punkte noch Meilen werden für Kartenumsätze gutgeschrieben. Die Auslandseinsatzgebühr von 1,75 % (mindestens 1,50 € pro Transaktion) ist insbesondere bei kleinen Beträgen im Nicht-Euro-Ausland empfindlich hoch. Ein Kaffee für 5 € im Ausland kostet mit der Mindestgebühr effektiv 6,50 € – eine Auslandseinsatzgebühr von 30 %. Für Zahlungen im Ausland sollte zwingend eine gebührenfreie Zweitkarte mitgeführt werden.

Hinzu kommt die Hürde bei der Beantragung: Die MasterCard Platin kann nicht online beantragt werden. Ein persönlicher Beratungstermin in einer Deutsche-Bank-Filiale ist erforderlich, und die Bank ist bekannt dafür, diese Karte bevorzugt an bestehende Kunden mit guter Bonität auszugeben. Ein Girokonto bei der Deutschen Bank ist zwar nicht zwingend nötig, erleichtert die Beantragung jedoch.

Geeignet für: Preisbewusste Alleinreisende, die ausschließlich den Priority Pass Prestige zu einem Bruchteil des regulären Preises suchen – und auf Bonusprogramme und Gastmitnahme verzichten können. Ideal als Ergänzungskarte.

HypoVereinsbank Visa Infinite

Jahresgebühr 600 € (300 € ab 20.000 € Jahresumsatz)
Priority-Pass-Variante Prestige
Kostenlose Besuche Unbegrenzt
Gäste Kein kostenloser Gast (26 € pro Gast)
Zusatzkarte 400 € Jahresgebühr (inkl. eigenem Priority Pass Prestige)
Versicherungen Reiserücktritt, Reiseabbruch, Gepäck, Flugverspätung

Die Visa Infinite der HypoVereinsbank wird durch die mögliche Halbierung der Jahresgebühr interessant: Wer mit der Karte mindestens 20.000 € pro Jahr umsetzt, zahlt effektiv nur 300 € – ein konkurrenzfähiger Preis für einen Priority Pass Prestige mit umfangreichem Versicherungspaket. Die Gästegebühr von 26 € pro Besuch liegt leicht unter dem Branchenstandard von 30 €.

Nachteil: Die Grundgebühr von 600 € ist ohne den Umsatzrabatt im Vergleich zum Leistungsumfang schwer zu rechtfertigen, insbesondere weil kein erweitertes Lounge-Netzwerk jenseits des Priority Pass geboten wird. Die Zusatzkarte schlägt mit weiteren 400 € zu Buche – für zwei Personen wären also 1.000 € (bzw. 700 € mit Umsatzrabatt) fällig.

Geeignet für: Bestehende HVB-Kunden mit hohem Kartenumsatz, die den halbierten Preis realisieren können.

VR-Bank ExclusiveCard Plus

Jahresgebühr 279 €
Priority-Pass-Variante Prestige
Kostenlose Besuche Unbegrenzt
Gäste Kein kostenloser Gast (ca. 28 € pro Gast)
Besonderheit Inkl. Priority-Pass-Restaurants, keine Auslandseinsatzgebühr, 7 % Cashback über Platinum Reiseportal

Die ExclusiveCard Plus der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist ein oft übersehener Geheimtipp. Für 279 € pro Jahr bietet sie den Priority Pass Prestige mit unbegrenztem Lounge-Zugang – und im Gegensatz zu den American-Express-Karten sind die Priority-Pass-Restaurants im Leistungsumfang enthalten. An Flughäfen ohne Lounge (oder mit voller Lounge) kann das Restaurantguthaben eine willkommene Alternative sein.

Zwei weitere Vorteile heben sie von vielen Wettbewerbern ab: Für Zahlungen in Fremdwährung fallen keine Auslandseinsatzgebühren an, und über das Platinum Reiseportal gibt es 7 % Cashback auf Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen.

Einschränkung: Die Karte ist nicht bei allen Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügbar. Die Konditionen können je nach lokalem Institut variieren, und eine Beantragung setzt in der Regel eine Kundenbeziehung bei einer teilnehmenden Bank voraus.

Geeignet für: Kunden von Volksbanken/Raiffeisenbanken, die einen soliden Priority Pass Prestige mit guten Reisekonditionen zu einem fairen Preis suchen.

Diners Club Classic und Diners Club Vintage

Merkmal Classic Vintage
Jahresgebühr 70 € 140 €
Lounge-Programm Diners Club (kein Priority Pass) Diners Club (kein Priority Pass)
Kostenlose Besuche 4 pro Jahr 8 pro Jahr
Gäste 29 € pro Gast 29 € pro Gast

Die Diners-Club-Karten arbeiten nicht mit Priority Pass, sondern mit dem eigenen Diners Club Lounge-Netzwerk, das weltweit ebenfalls über 1.000 Lounges umfasst. Die Überschneidung mit dem Priority-Pass-Netzwerk ist teilweise vorhanden, aber nicht identisch – an manchen Flughäfen ergeben sich dadurch sogar zusätzliche Optionen.

Mit 70 € (Classic) bzw. 140 € (Vintage) Jahresgebühr sind dies die günstigsten Kreditkarten mit inkludiertem Lounge-Zugang überhaupt. Die Begrenzung auf vier bzw. acht kostenlose Besuche pro Jahr schränkt den Nutzen allerdings auf Gelegenheitsreisende ein. Jeder weitere Besuch kostet 29 € pro Person.

Geeignet für: Gelegenheitsreisende, die wenige Male pro Jahr eine Lounge nutzen möchten und eine extrem niedrige Jahresgebühr bevorzugen.

N26 Metal

Jahresgebühr 202,80 € (16,90 €/Monat)
Lounge-Programm Diners Club (kein Priority Pass)
Kostenlose Besuche 1 pro Jahr
Gäste 29 € pro Gast

N26 Metal beinhaltet als Smartphone-Bank-Premiumkonto einen Lounge-Zugang über das Diners-Club-Netzwerk – allerdings nur einen einzigen kostenlosen Besuch pro Jahr. Für Lounge-Enthusiasten ist das kaum relevant; der Lounge-Zugang ist hier eher ein symbolisches Zusatzfeature neben den anderen Metal-Leistungen (Versicherungen, Partnerangebote, Metallkarte).

Geeignet für: Bestehende N26-Kunden, die Metal ohnehin nutzen. Als dedizierte Lounge-Karte nicht empfehlenswert.

Revolut Ultra

Jahresgebühr 720 €
Lounge-Programm DragonPass (kein Priority Pass)
Kostenlose Besuche Unbegrenzt für Inhaber
Gäste Ca. 37 € pro Gast

Revolut Ultra nutzt nicht den Priority Pass, sondern den Konkurrenten DragonPass. Das Lounge-Netzwerk ist kleiner und weniger bekannt, überschneidet sich aber an vielen internationalen Flughäfen mit dem Priority-Pass-Netzwerk. Für 720 € Jahresgebühr – denselben Preis wie die Amex Platinum – bietet Revolut Ultra jedoch ein deutlich schmaleres Gesamtpaket ohne vergleichbare Guthaben, Bonusprogramme oder erweiterte Lounge-Netzwerke.

Geeignet für: Bestehende Revolut-Nutzer, die das gesamte Ultra-Ökosystem nutzen. Als reine Lounge-Karte kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Worauf Sie beim Priority Pass über eine Kreditkarte achten sollten

Kostenlose Besuche vs. Zuzahlung pro Besuch

Der Begriff „Priority Pass inklusive“ kann Unterschiedliches bedeuten. Bei einigen Karten – etwa der Diners Club Classic – fallen trotz inkludierter Mitgliedschaft Kosten pro Besuch an, sobald das Freikontingent aufgebraucht ist. Nur der Priority Pass in der Prestige-Variante gewährt tatsächlich unbegrenzten kostenlosen Zugang. Achten Sie bei der Kartenwahl explizit darauf, welche Variante enthalten ist.

Gäste mitnehmen – ein teures Vergnügen

Die Möglichkeit, Begleitpersonen in die Lounge mitzunehmen, unterscheidet sich stark zwischen den Karten. Nur die American Express Platinum Card (und die Business Platinum) ermöglichen die kostenlose Mitnahme eines Gastes. Bei allen anderen Karten zahlen Gäste zwischen 20 € und 37 € pro Besuch.

Für Paare und Familien bedeutet das: Eine Familie mit vier Personen zahlt beim regulären Priority Pass Prestige 90 € pro Lounge-Besuch für die drei Gäste. Mit der Amex Platinum zahlt dieselbe Familie (mit Zusatzkarte) nichts. Über ein Jahr mit zehn gemeinsamen Lounge-Besuchen ergibt sich eine Ersparnis von 900 € – allein durch die kostenlose Gastmitnahme.

Priority-Pass-Restaurants als Alternative

An über 100 Flughäfen weltweit können Priority-Pass-Mitglieder anstelle einer Lounge ein teilnehmendes Restaurant besuchen und ein Guthaben (meist ca. 25–28 US-Dollar) einlösen. In Deutschland ist dies unter anderem am BER, in Düsseldorf und Hamburg möglich. Dieser Vorteil ist bei American-Express-Karten jedoch in der Regel ausgeschlossen – wer ihn nutzen möchte, sollte auf Karten von der Deutschen Bank, den Volksbanken oder den Diners-Club-Karten setzen.

Jahresgebühr vs. tatsächlicher Nutzen

Eine reine Betrachtung der Jahresgebühr führt in die Irre. Die Amex Platinum kostet zwar 720 € pro Jahr, beinhaltet aber Guthaben und Vorteile, die den effektiven Preis je nach Nutzung auf unter 200 € senken können. Die Deutsche Bank MasterCard Platin kostet nur 200 €, bietet aber außer dem Priority Pass kaum Zusatzleistungen. Die Gesamtkosten-Betrachtung (Total Cost of Ownership) muss immer individuell erfolgen.

Break-Even-Analyse: Ab wann lohnt sich welche Karte?

Die entscheidende Frage lautet nicht „Welche Karte ist die günstigste?“, sondern „Ab wie vielen Lounge-Besuchen amortisiert sich welche Karte?“. Die folgende Analyse vergleicht die reinen Lounge-Kosten pro Karte – also die Jahresgebühr im Verhältnis zur Anzahl der Lounge-Besuche.

Alleinreisende (1 Person)

Um den reinen Lounge-Wert zu isolieren, vergleichen wir die Jahresgebühr mit dem Preis, den ein einzelner Priority-Pass-Prestige-Besuch bei Direktbuchung kosten würde (459 € für die Jahresmitgliedschaft):

Deutsche Bank MasterCard Platin (200 €): Ab dem 1. Besuch im Plus, da die Jahresgebühr unter dem regulären Prestige-Preis von 459 € liegt. Effektiv „kostet“ jeder Besuch maximal 200 € geteilt durch die Anzahl der Besuche. Bei 10 Besuchen: 20 € pro Besuch. Bei 20 Besuchen: 10 € pro Besuch.

VR-Bank ExclusiveCard Plus (279 €): Ähnlich günstig. Bei 10 Besuchen: 27,90 € pro Besuch. Dafür mit Restaurantzugang und ohne Auslandseinsatzgebühr.

Amex Platinum (720 €): Bei reiner Lounge-Betrachtung teurer. Bei 10 Besuchen: 72 € pro Besuch. Rechnet man die Guthaben (200 € Reise, 150 € Restaurant, weitere) gegen, sinkt der effektive Preis auf ca. 20–37 € pro Besuch – vergleichbar mit der Deutschen Bank.

Reisende mit Begleitperson (2 Personen)

Hier verschiebt sich das Bild deutlich zugunsten der Amex Platinum, weil ein Gast kostenlos ist:

Karte Jahresgebühr Kosten für 10 Besuche zu zweit Kosten pro Besuch (2 Pers.)
Amex Platinum 720 € 720 € (Gast kostenlos) 72 €
Amex Platinum (nach Guthaben) ~270 € effektiv ~270 € 27 €
Deutsche Bank Platin 200 € 200 € + 10 × 20 € = 400 € 40 €
VR ExclusiveCard Plus 279 € 279 € + 10 × 28 € = 559 € 55,90 €
HVB Visa Infinite (mit Rabatt) 300 € 300 € + 10 × 26 € = 560 € 56 €
Ergebnis: Für Paare und Familien ist die Amex Platinum – nach Abzug der Guthaben – trotz höherer Grundgebühr oft die günstigste Option, da die kostenlose Gastmitnahme den Preisvorteil anderer Karten schnell aufzehrt.

Familien (3–4 Personen)

Mit der Amex Platinum (Haupt- plus Zusatzkarte) können bis zu vier Personen kostenlos eine Lounge besuchen. Bei keiner anderen Karte ist dies möglich. Der finanzielle Vorteil wächst mit jeder weiteren Person exponentiell.

Welche Kreditkarte mit Priority Pass passt zu Ihrem Reiseprofil?

Die Wahl der richtigen Kreditkarte hängt von drei Faktoren ab: Reisehäufigkeit, Begleitung und Nutzung der Zusatzleistungen. Die folgende Orientierung soll die Entscheidung erleichtern.

Profil 1: Vielflieger mit Partner oder Familie

Empfehlung: American Express Platinum Card

Wenn Sie regelmäßig mit Begleitung fliegen, führt an der Amex Platinum kaum ein Weg vorbei. Die kostenlose Gastmitnahme ist ein Alleinstellungsmerkmal, und das erweiterte Lounge-Netzwerk (insbesondere die Lufthansa Lounges und Centurion Lounges) bietet qualitativ hochwertigere Optionen als der reine Priority Pass. Die verschiedenen Guthaben machen die Karte trotz 720 € Jahresgebühr finanziell attraktiv.

Profil 2: Alleinreisender Geschäftsreisender (preisbewusst)

Empfehlung: Deutsche Bank MasterCard Platin

Wer allein reist, kein Bonusprogramm benötigt und den günstigsten Priority Pass Prestige sucht, findet in der Deutschen Bank MasterCard Platin das beste Angebot. Für 200 € pro Jahr gibt es unbegrenzten Lounge-Zugang – weniger als die Hälfte des regulären Prestige-Preises. Eine gebührenfreie Zweitkarte für Zahlungen im Ausland ist allerdings dringend empfohlen.

Profil 3: Gelegenheitsreisender (2–4 Flüge pro Jahr)

Empfehlung: Diners Club Classic

Mit nur 70 € Jahresgebühr und vier kostenlosen Lounge-Besuchen bietet die Diners Club Classic ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis für Wenigreisende. Wer nur wenige Male pro Jahr eine Lounge nutzt, zahlt effektiv 17,50 € pro Besuch – weniger als bei jeder anderen Karte.

Profil 4: Selbstständiger mit hohem Reisekostenvolumen

Empfehlung: American Express Business Platinum Card

Die steuerliche Absetzbarkeit der 850 € Jahresgebühr, der höhere Punktemultiplikator bei Geschäftsreisen und der identische Lounge-Zugang wie bei der privaten Platinum machen die Business-Variante für Unternehmer zur logischen Wahl.

Profil 5: Vielreisender ohne Amex-Akzeptanz-Bedarf

Empfehlung: VR-Bank ExclusiveCard Plus

Wer eine Visa/Mastercard-basierte Lösung mit Priority Pass Prestige, ohne Auslandseinsatzgebühr und mit Restaurantzugang sucht, findet in der ExclusiveCard Plus eine ausgewogene Option – vorausgesetzt, die lokale Volksbank führt das Produkt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich mit jeder Platinum-Kreditkarte kostenlos in die Lounge?
Nein. Nicht jede Kreditkarte mit der Bezeichnung „Platinum“ beinhaltet automatisch einen Priority Pass – und falls doch, handelt es sich häufig nur um die Standard-Variante, bei der pro Besuch dennoch 30 € anfallen. Nur der Priority Pass Prestige gewährt unbegrenzten kostenlosen Zugang. Prüfen Sie in den Kartenkonditionen explizit, welche Priority-Pass-Stufe enthalten ist.

Was passiert, wenn eine Priority-Pass-Lounge voll ist?
Der Zugang zu Priority-Pass-Lounges ist verfügbarkeitsabhängig. In Stoßzeiten – insbesondere morgens an großen Hubs wie Frankfurt oder London Heathrow – kann es vorkommen, dass eine Lounge vorübergehend keine weiteren Gäste aufnimmt. Seit einiger Zeit bietet Priority Pass an ausgewählten Standorten eine Vorabbuchung über die App an, um einen Platz zu sichern. Für die Reservierung wird eine geringe Gebühr erhoben.

Muss ich bei jedem Lounge-Besuch meine Kreditkarte vorzeigen?
Nein. Der Priority Pass funktioniert als eigenständige Mitgliedschaft mit eigener Karte (physisch oder digital). Beim Lounge-Zutritt zeigen Sie Ihren Priority Pass und eine gültige Bordkarte für denselben Tag vor. Die Kreditkarte selbst ist für den Zugang nicht erforderlich.

Können auch Kinder mit in die Lounge?
Die Regelungen variieren je nach Lounge. Viele Priority-Pass-Lounges gewähren Kindern unter zwei Jahren kostenlosen Eintritt. Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren erhalten in einigen Lounges vergünstigten oder kostenlosen Zugang. Im Zweifel empfiehlt sich ein Blick in die Priority-Pass-App, die für jede Lounge die spezifischen Regelungen aufführt.

Was ist der Unterschied zwischen Priority Pass und DragonPass?
Priority Pass (betrieben von Collinson Group) und DragonPass sind konkurrierende Lounge-Zugangsprogramme. Priority Pass ist mit über 1.800 Lounges das deutlich größere Netzwerk. DragonPass wird unter anderem von Revolut verwendet und hat eine kleinere, aber teilweise überlappende Lounge-Auswahl. In Deutschland und Europa ist die Abdeckung durch Priority Pass spürbar besser.

Funktioniert der Priority Pass auch bei Inlandsflügen?
Ja. Der Priority Pass ist an keinerlei Route, Airline oder Reiseklasse gebunden. Ob Inlandsflug von Berlin nach München oder Interkontinentalflug nach Tokio – der Zugang zur Lounge funktioniert identisch. Voraussetzung ist lediglich eine gültige Bordkarte für denselben Tag.

Lohnt sich der Priority Pass auch ohne Kreditkarte?
Der Direktkauf des Priority Pass Prestige über die offizielle Website kostet 459 € pro Jahr – ohne Zusatzleistungen, ohne Bonusprogramm, ohne kostenlose Gastmitnahme. Fast jede Kreditkarte mit Priority Pass Prestige bietet für einen ähnlichen oder niedrigeren Gesamtpreis mehr Leistung. Der Einzelkauf lohnt sich daher nur in Ausnahmefällen, etwa wenn keine der genannten Kreditkarten infrage kommt.

Gilt der Lounge-Zugang auch bei Verspätungen oder Annullierungen?
Der Lounge-Zugang ist an die Bordkarte für denselben Tag gekoppelt, nicht an einen konkreten Flug. Wird Ihr Flug annulliert und Sie erhalten eine neue Bordkarte für denselben Tag, können Sie die Lounge weiterhin nutzen. Bei einer Umbuchung auf den Folgetag benötigen Sie die neue Bordkarte für diesen Tag.

Unsere Bewertungsmethodik

Bei der Bewertung von Kreditkarten mit Priority Pass folgen wir einem strukturierten Ansatz, der finanzielle Faktoren in den Vordergrund stellt:

Datenquellen: Alle Konditionen stammen aus den offiziellen Preis- und Leistungsverzeichnissen der Kartenanbieter. Wir aktualisieren diesen Vergleich regelmäßig und kennzeichnen das Datum der letzten Prüfung.

Bewertungskriterien: Wir gewichten fünf Faktoren: (1) Effektive Kosten pro Lounge-Besuch unter Berücksichtigung aller Gebühren und Guthaben, (2) Umfang und Qualität des Lounge-Netzwerks, (3) Regelungen zur Gastmitnahme, (4) Zusatzleistungen jenseits des Lounge-Zugangs, (5) Zugangshürden und Flexibilität.

Unabhängigkeit: Affiliate-Provisionen beeinflussen weder die Platzierung noch die Bewertung einzelner Karten. Karten ohne Affiliate-Programm werden gleichwertig behandelt.

Letzte inhaltliche Prüfung: 11. Februar 2026 · Autor: Dr. Markus Feldmann · Nächste geplante Aktualisierung: März 2026

Über den Autor

Dr. Markus Feldmann Dr. Markus Feldmann ist Finanzanalyst und Wirtschaftsjournalist mit Schwerpunkt auf Verbraucherfinanzprodukte und Finanzmarktanalyse. Nach seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Köln war er mehrere Jahre im Corporate Finance bei einer europäischen Großbank tätig, bevor er in den Finanzjournalismus wechselte. Für mergersacquisitions.eu analysiert er Finanzprodukte aus der Perspektive des Verbrauchers – mit dem Anspruch, komplexe Konditionen transparent und nachvollziehbar aufzubereiten.